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Prof. Dr. Fred Breinersdorfer

Drehbuchautor, Produzent, Rechtsanwalt

Fred Breinersdorfer ist Drehbuchautor, Produzent und Rechtsanwalt. Seine künstlerische Arbeit beschränkt sich nicht auf eine Gattung, er nutzt die Vielfalt und die inhaltlichen wie ästhetischen Herausforderungen der Medien. Er schreibt für das Fernsehen (über 70 abendfüllende Fernsehfilme) und Kino, gelegentlich auch das Theater. Darüber hinaus hat er Kriminalromane, Shortstories, Hörspiele und Comics verfasst. 2004 war er zum ersten Mal Co-Produzent einer seiner Filme. 2007 drehte er als Regisseur seinen ersten Kinofilm. 2008 folgte der erste Dokumentarfilm. Sein Debüt als Kino-Autor und -produzent gab er 2005 mit "Sophie Scholl – Die letzten Tage", der 2006 für den Oscar nominiert wurde. Seine Trilogie über wichtige Persönlichkeiten gegen das NS-Regime, Widerstand und Opfer, wurde mit den Filmen "Elser er hätte die Welt verändert" und "Das Tagebuch der Anne Frank abgeschlossen".
Fred Breinersdorfer ist seit Jahrzehnten politisch aktiv. 1994 hat er für die SPD für den Deutschen Bundestag kandidiert. Seit der Gründung der Society of Audiovisual Authors (SAA) 2010 ist er einer der Schirmherren dieser Dachvereinigung in Brüssel. Im Frühjahr 2011 gründete er in der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit Amnesty International das Projekt "Filmmakers in Prison".


(Foto: privat)